Noch ? Tage
bis zur geplanten Eröffnung
im Jahr 2013 oder 2014
Ab 03.05.2015 Flugbetrieb ĂŒber die neue SĂŒdbahn
FĂŒr die nĂ€chsten 8 Monate wird der Flugbetrieb des Flughafen Schönefeld, ĂŒber die neue Startbahn vom noch nicht eröffneten Flughafen BER abgewickelt.
In dieser Zeit wird die nördliche Startbahn grundsaniert.
FĂŒr unsere Region bedeutet es ein erstes Probehören, da die Flugzeuge bei Westwind eine Ă€hnliche Startroute befliegen, welche nach der Eröffnung des BER genutzt wird.
Hier solltet Ihr aber bedenken, dass vom heutigen Schönefelder Flughafen nur ein Bruchteil der FlĂŒge abgewickelt werden, welche uns voraussichtlich ab Herbst 2017 (dann wird uns ca. alle 8 Minuten ein Flugzeug ĂŒberfliegen) betreffen werden.
Auch werden die Flugzeuge bei Ostwind, anders als ab 2017, eine uns nicht betreffende Abflugroute nutzen.
Trotzdem können wir uns einen ersten Eindruck verschaffen, wie jeder einzelne den "neuen" LÀrm bei Westwind empfindet.
 
Pressemitteilung vom 18.09.2015
Blankenfelde-Mahlow unterstĂŒtzt Volksbegehren
mit Eintragungsraum auf Gemeindefest
Einladung zum Ortstermin


In der am stĂ€rksten von FluglĂ€rm betroffenen Region laufen die Aktionen auf vollen Touren. 7.500 Plakate hĂ€ngen an den Laternen, die ehrenamtlichen Aktivisten sind regelmĂ€ĂŸig auf den Straßen und bei lokalen Veranstaltungen unterwegs und sammeln Unterschriften.

Am kommenden Wochenende richtet die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow auf ihrem Sportfest eigens einen temporĂ€ren Eintragungsraum fĂŒr das Volksbegehren ein. Die Umlandgemeinden des Flughafens haben sich zusammengeschlossen und finanzieren einen großen Teil der Kampagne des Volksbegehrens gegen die 3. BER-Startbahn.

Vor einem Monat starteten Umweltinitiativen und betroffene Anwohner in Potsdam das Volksbegehren gegen die 3. BER-Startbahn. Mit der Sammlung von 80.000 Stimmen wollen sie eine dritte Start- und Landebahn am BER verhindern. Die Aktivisten fordern die Begrenzung auf maximal 360.000 Flugbewegungen im Jahr.

Um den Eintragungsprozess so einfach wie möglich zu machen, können die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auf www.stimme-gegen-fluglĂ€rm.de ĂŒber ein Formular ihre Briefwahlunterlagen beantragen. Der Antrag wird dann automatisch an das zustĂ€ndige Rathaus weitergeleitet.

Wir laden Sie ein, die Aktivisten bei der Sammlung von Unterschriften in der Umlandregion des BER zu begleiten und so einen Eindruck von der Stimmung in der Bevölkerung zu bekommen.

Datum: 20. September 2015
Zeit: 14:30 Uhr
Ort: Gemeindesportfest Blankenfelde-Mahlow
Natursportpark
JĂŒhnsdorfer Weg 55
15827 Blankenfelde-Mahlow

Zum GesprĂ€ch vor Ort steht Ihnen zur VerfĂŒgung:
Ortwin Baier, BĂŒrgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, Mitgliedsgemeinde der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld


Ansprechpartner fĂŒr die Presse:
Alexander Fröhlich
Mobil: 0176-10034887
Mail: presse@stimme-gegen-fluglaerm.de

Web: www.stimme-gegen-fluglaerm.de
 
Gemeinsame PresseerklĂ€rung der BĂŒrgerinitiativen und BĂŒndnisse gegen FluglĂ€rm der Hauptstadtregion vom 23.09.2015
Jetzt die Reißleine ziehen! Keinen weiteren Euro fĂŒr das Milliardendesaster BER am falschen Standort


Im Auftrag von ĂŒber 100.000 BĂŒrger Berlins und Brandenburgs wenden sich die Unterzeichner an die Volksvertreter in den Parlamenten Berlins und Brandenburgs:

Wie lange wollen Sie sich als Abgeordnete noch mit Falschaussagen der FBB abfinden und Ihre Kontrollaufgaben versÀumen? Wie lange wollen Sie durch UntÀtigkeit oder Desinteresse dem kriminellen Treiben auf der BER-Baustelle Vorschub leisten?

Am 11. Dezember 2014 fragte Martin Delius, der auch Vorsitzender des BER-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus ist, den Senat schriftlich: „Trifft es zu, dass in Bereichen des Terminals des Flughafens Berlin Brandenburg zu hohe Deckenlasten festgestellt wurden? Wenn ja, in welchen Bereichen?“
BER-Aufsichtsratsvorsitzender und Regierender BĂŒrgermeisters Berlins Michael MĂŒller (SPD) antwortete damals: „Nach Angaben der FBB wurden in keinem Bereich des Terminals des Flughafens Berlin Brandenburg zu hohe Deckenlasten festgestellt.“ Auf die Nachfrage von Delius, welche Maßnahmen nach Feststellung zu hoher Deckenlasten in welchen Bereichen ergriffen wurden, wurde geantwortet: „Nach Angaben der FBB waren Maßnahmen wegen zu hoher Deckenlasten nicht erforderlich.“

Diese vorsĂ€tzlichen LĂŒgen der FBB gegenĂŒber den Parlamenten sind kein Einzelfall. Bereits im Oktober 2012 wurde gemutmaßt, dass der BER im mĂ€rkischen Sand versinkt, weil es Probleme mit dem Untergrund gĂ€be.

Der Regierende BĂŒrgermeister Wowereit (SPD) antwortete auf entsprechende Anfragen der Piraten: „Es gab und gibt bis zum heutigen Zeitpunkt keine problematischen Entwicklungen“.

Nur einen Monat zuvor, im September 2012 hatten 3 Mitglieder der CDU-Fraktion des Brandenburgischen Landtages bei einer Besichtigung der Baustelle erschreckende Feststellungen von Rissen u.a. in tragenden Pfeilern im Untergeschoss des Terminals gemacht. Konsequenzen sind nicht bekannt.

Weit davor, zum Jahreswechsel 2011 zu 2012, sollen die Rauchgasventilatoren mit doppelter Last als zulĂ€ssig montiert worden sein. Erst die Veröffentlichung eines BILD-Zeitungsberichtes fast 4 Jahre spĂ€ter, veranlasst die Bauaufsichtsbehörde von Landrat Loge (SPD) zum Einschreiten durch die VerfĂŒgung eines Baustopps.

Diese organisierte Verantwortungslosigkeit, die nicht nur das Unternehmen FBB betrifft, sondern sich durch alle beteiligten Gremien wie Gesellschafter, Aufsichtsrat und Behörden zieht wie ein roter Faden, gehört radikal beendet.


Wir fordern Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und alle, die eine politische Verantwortung am Projekt BER tragen auf, jetzt sofort die Reißleine zu ziehen:

Beenden Sie die Bauarbeiten am Flughafen BER am falschen Standort und stoppen Sie die gigantische Vernichtung und Umverteilung von Steuergeldern!

UnterstĂŒtzen Sie die Entwicklung eines freifinanzierten Flughafens, der den Interessen und BedĂŒrfnissen der Region Berlin-Brandenburg gerecht wird:

- Wirtschaftsfreundlich durch einen großflughafentauglichen Standort mit zukunftsfĂ€higem Entwicklungspotential
- Gesundheitsfreundlich durch einen Standort, der möglichst wenig BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gesundheitsschĂ€dlichem LĂ€rm- und Abgasemissionen aussetzt
- BĂŒrgerfreundlich durch den Verzicht auf die VerlĂ€rmung der traditionellen Naherholungsgebiete der Millionenmetropole Berlins (DahmegewĂ€sser, Spree und Havelseen)
- Berlinfreundlich durch eine LĂ€rmentlastung Berlins sowie eine schnelle Bahnanbindung
- Brandenburgfreundlich durch die Schaffung vieler neuer ArbeitsplÀtze

Ein solcher Flughafen muss im Interesse ganz Deutschlands sein!

Schaffen Sie einen Flughafen, der den ethischen und sozialen Werten unserer Gesellschaft entspricht!

Niemand kann eine falsche Sache zu einem guten Ende fĂŒhren!

FĂŒr die wirtschaftlich sinnvolle und profitable Nachnutzung der verbauten Milliarden in Schönefeld gibt es unabhĂ€ngig geprĂŒfte plausible Konzepte.

Berlin hat einen jĂ€hrlichen Zuzug von ca. 40.000 Menschen (in diesem Jahr sollen es sogar ca. 70.000 Personen werden). Diese Entwicklung wird voraussichtlich auch weiter andauern, so dass dafĂŒr betrĂ€chtlicher Raum fĂŒr Wohnungsbau benötigt wird. Die Konsequenz kann somit nur sein: Bauen Sie Wohnungen auf dem freien Areal des jetzigen BER, das verkehrsmĂ€ĂŸig hervorragend angeschlossen und immerhin 40 % grĂ¶ĂŸer als Kreuzberg ist - Wohnungen zur Beseitigung der Wohnungsknappheit und zur Sicherung bezahlbarer Mieten.

ABB BVBB e.V. BĂŒSo
Manfred Kurz Christine Dorn Marianne HĂ€usler
Sprecher Berlin Vorsitzende Sprecherin
Markus Sprissler
Sprecher Brandenburg
www.abb-ber.de www.bvbb-ev.de www.buendnissuedost.de


Kristian-Peter Stange V.i.S.d.P.
www.flughafen-berlin-brandenburg.org
 
Eröffung des BER voraussichtlich im Herbst 2017
Die Flughafen-Gesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) hat die Eröffnung (27. Oktober 2013), des neuen Hauptstadt-Airports "Willy Brandt", wegen massiver baulicher Probleme, abgesagt.
Voraussichtlich wird der Flughafen im Herbst 2017 in Betrieb genommen.
 
Das kommt nach der Eröffnung des neuen Flughafen BER auf unsere Region zu:
Bei Westwind (ca.250 Tage im Jahr)
startende Flugzeuge in ca. 1800m Höhe (Vergleichbar mit Genshagen/Ludwigsfelde):
- pro Tag (06:00-22:00) mindestens 140 ÜberflĂŒge
- bis zu 50 ÜberflĂŒge von 05:00-06:00 Uhr und 22:00-00:00Uhr- --das sind alle 4min ein Flugzeug!!!!!!!!!!
- RegierungsflĂŒge, RettungsflĂŒge und PostflĂŒge von 00:00-05:00Uhr

Bei Ostwind (ca.115 Tage im Jahr)
startende Flugzeuge in ca. 1600m Höhe (Vergleichbar mit Diedersdorf/Genshagen):
- pro Tag (06:00-22:00) mindestens 110 ÜberflĂŒge
- bis zu 40 ÜberflĂŒge von 05:00-06:00 Uhr und 22:00-00:00Uhr- --das sind alle 5min ein Flugzeug!!!!!!!!!!
- RegierungsflĂŒge, RettungsflĂŒge und PostflĂŒge von 00:00-05:00Uhr

Das bedeutet fĂŒr uns 365 Tage im Jahr FluglĂŒrm, am Tage und in der Nacht, ein ganzes Leben lang.

Die LÀrmbelastung wird in unserer Region sehr viel höher ausfallen,
als am MĂŒggelsee, Wannsee, Stahnsdorf, Teltow, Klein Machnow, Zeuthen, Königs Wusterhausen ....

Übrigens:
Die wenigen startenden Flugzeuge die heute ĂŒber unsere Region fliegen haben eine Flughöhe von
3200 m- 4500 m.
Nach der Inbetriebnahme des Flughafen BER wird sich die Flughöhe halbieren
und wir werden ca. alle 8 Minuten einen Überflug haben.
 
Gemeinsame PresseerklĂ€rung vom 29.09.2015 der BĂŒrgerinitiativen und BĂŒndnisse gegen FluglĂ€rm der Hauptstadtregion Milliardengrab BER – Es wird Zeit fĂŒr ein Machtwort der Kanzlerin

600 BrandschutzwĂ€nde mĂŒssen eingerissen, erneuert oder nachgebessert werden, so beichtete es Flughafenchef Karsten MĂŒhlenfeld gestern im BER-Sonderausschuss. Heute nun berichtet die B.Z., dass nun auch die ParkhĂ€user schon vor Eröffnung ein Sanierungsfall sind. Bröckelnder Putz und Risse lassen Gutachter an deren Standsicherheit zweifeln. Nicht genug damit, auch sollen falsche Bleche verlegt worden sein, die nur fĂŒr die HĂ€lfte der fĂŒr EntrauchungskanĂ€le vorgeschriebenen Temperaturen bei Brandhitze tauglich sind. In kleinen Dosen, so wie es gerade nicht mehr zu verbergen ist, wird dem Steuerzahler schonend beigebracht, wie schlimm es um den BER steht!

Ausgerechnet die beiden Verantwortlichen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer MĂŒhlenfeld und StaatssekretĂ€r Bretschneider, die gestern noch keine Kenntnis von dieser neuen Panne hatten, tönen selbstbewusst und bei völliger Ahnungslosigkeit, dass es lĂ€nger dauern wĂŒrde neu zu bauen als fertig zu stellen.

Ob es tatsÀchlich an dem ist, kann getrost bezweifelt werden und letztlich nur ein unabhÀngiges Gutachten, das auch die gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen abwÀgt, klÀren. Zudem ist das nur die eine Seite der Medaille. Die andere und viel wichtigere Seite der Medaille ist: Der Standort ist falsch!

Die Politik in beiden LĂ€ndern trĂ€umt vom BER und scheint noch immer nicht mitbekommen zu haben, wie sich Berlin und sein Brandenburger SpeckgĂŒrtel verĂ€ndert haben, bzw. gerade dabei sind, sich zu verĂ€ndern!

Berlin und sein Umland gehören zu den Gebieten mit dem grĂ¶ĂŸten Bevölkerungswachstum in Deutschland. Seit dem sogenannten Konsensbeschluss v. 28.05.1996 sind nunmehr ca. 19 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind die Zahlen der Bevölkerungsentwicklung nahezu explodiert.

So hat Teltow ein Bevölkerungswachstum von 58% (1996 = 15.488 Einw., 2014 = 24.609), die Gemeinde Mahlow-Blankenfelde ebenfalls von 58% (von 16.407 auf 25.989) und die Stadt Falkensee sogar von 63 % (von 25.640 auf 41.777)!

In Berlin ist die Bevölkerung in den letzten 3 Jahren jeweils um mehr als 45.000 Einwohner gewachsen (Hauptzuzugsgebiete: Bulgarien, RumÀnien, Italien und Polen) und es ist abzusehen, dass dieses Bevölkerungswachstum nicht abebbt, sondern disproportional zunehmen wird.

Deshalb fordern wir:
-Stoppen Sie die Arbeiten am falschen Standort! Hören Sie auf, einen faktisch innerstĂ€dtischen Großflughafen zu bauen!
- Wir fordern den Bau eines konkurrenzfÀhigen frei finanzierten Flughafens mit Perspektive zum Wohle der Region Berlin-Brandenburg an einem geeigneten Standort
- Wir fordern die sinnvolle Nachnutzung der bisher errichteten BER-Bauten und den dringend erforderlichen Bau von Wohnungen auf den freien FlĂ€chen des BER-GelĂ€ndes, welches immerhin 40% grĂ¶ĂŸer ist als der Stadtbezirk Kreuzberg

Einen Flughafen baut man nicht fĂŒr die nĂ€chsten 10 oder 20 Jahre – einen zukunfts- und entwicklungsfĂ€higen Flughafen baut man fĂŒr die nĂ€chsten 50-100 Jahre!

Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, sprechen Sie ein Machtwort!
BER = Falscher Standort, falscher Bauherr, falsche Planung, inkompetente Verantwortlichkeiten und Kontrolleure!
Beenden Sie diesen Unfug, der weder zu den Wertevorstellungen unserer Gesellschaft passt, noch ein AushĂ€ngeschild fĂŒr Deutschland ist!



ABB BVBB e.V. BĂŒSo
Manfred Kurz Christine Dorn Marianne HĂ€usler
Sprecher Berlin Vorsitzende Sprecherin
Markus Sprissler
Sprecher Brandenburg
www.abb-ber.de www.bvbb-ev.de www.buendnissuedost.de


Kristian-Peter Stange V.i.S.d.P.
www.flughafen-berlin-brandenburg.org
 
In unserer BĂŒrgerinitiative sind alle, die mitgestalten wollen, herzlich willkommen!
Wir sind aktive BĂŒrger aus Dabendorf, Glienick, Stadt Zossen und weiteren Orts-Gemeindeteilen, die mit großer Sorge die Flugroutenplanungen fĂŒr den BBI/ BER verfolgen.

Unsere BĂŒrgerinitiative wurde am 18.08.2011 gegrĂŒndet und sieht sich streng Überparteilich. Wir wollen in enger Zusammenarbeit mit anderen BĂŒrgerinitiativen, unseren kommunalen Spitzen und allen politischen Amts- und FunktionstrĂ€gern unserer Region fĂŒr eine vertrĂ€gliche FlugroutenfĂŒhrung im Interesse aller Menschen, die in der Gemeinde Zossen leben, kĂ€mpfen.


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